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Georgien – mystischer, sagenumwobener, heiliger Kasbek!

10 Tage Bergexpedition zum Kasbek (5047 m) vom 10.06. – 20.06.2010

Der Kasbek soll jener Berg der griechischen Mythologie sein, an den Prometheus gekettet wurde, weil er den Göttern das Licht stahl. Nach dem Mythos riss ihm ein Adler täglich die immer nachwachsende Leber aus dem Leib!

Vielleicht haben viele diese Sage schon einmal gehört oder wissen, dass es irgendwo da im Wilden Kaukaus einen solchen Gipfel geben muss.
Mquinvari (Eisgipfel) nennen ihn die Georgier, die Osseten Zeristi Jub (Berg Christi). Der geheimnisvolle und legendäre Kasbek, der östliche Eckpfeiler des Zentralkaukasus, genießt bei den Georgiern eine besondere religiöse Verehrung. Die dem Hauptkamm vorgelagerte Eispyramide galt schon bei den alten Griechen als die Wiege der Götter und das Ende der Welt. Irgendwie stand er immer im Schatten des großen Kaukasus-Herrschers“ Elbrus, doch hat er für Bergsteiger weitaus mehr zu bieten als sein größerer Bruder. Auch liegt er einsamer und unzugänglicher – einen Massenansturm gibt es dort zum Glück noch nicht.

Wer früh im Jahr kommt, wird vielleicht ganz allein sein und auch sonst wird man nur wenige Bergsteiger auf dem beschwerlichen Weg antreffen. Einzige Unterkunftsmöglichkeit, die eine Besteigung ganz komfortabel macht, ist die Meteorologische Station auf 3600 m. Diese wurde einst von Stalin gebaut, wohl aber mehr als Abhörposten denn als meteorologische Station genutzt.

Der Kasbek ist für diejenigen, die mit einer gesunden Portion Abenteuergeist antreten, einsame Pfade begehen wollen und abseits des Mainstreams eine ganz besondere Herausforderung suchen.

Stefan & Andreas Hilger, Dresden

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